Immer mehr Menschen leiden an Allergien oder Krankheiten wie Diabetes oder Zucker und müssen deshalb eine strikte Diät halten. Wenn diese Menschen nicht genau darauf achten, was sie Essen, Trinken oder anziehen, müssen sie schwere Konsequenzen für Ihre Gesundheit befürchten.
Doch auch Menschen ohne Gesundheitsprobleme sind verunsichert, weil sie keinen Überblick mehr darüber haben, welche Produkte sie für sich und ihre Kinder guten Gewissens kaufen können. Die schlechten Nachrichten von Lebensmittelskandalen wie BSE, Gammelfleisch und Acrylamid häufen sich, aus China kommt toxisches Kinderspielzeug auf den Markt oder die Milch wird mit der giftigen Chemikalie Melamin versetzt.
Der verantwortungslose Umgang mit genetisch veränderten Pflanzen und Tieren durch Firmen wie M**santo, unterstützt durch fachlich unqualifizierte oder geschmierte Politiker macht die Weltbevölkerung zu Versuchskaninchen – ohne Langzeitstudien und ohne Risikoabschätzung.
Neben gesundheitlichen Gründen spielen für eine wachsende Zahl an Menschen ethische Kriterien eine Rolle bei der täglichen Kaufentscheidung. Zumindest bei der Zielgruppe, die es sich leisten kann, ethische Maßstäbe an ihren Einkauf anzulegen.
- Wurde das Produkt durch Kinderarbeit produziert?
- Läuft die Produktion umweltfreundlich ab?
- Beschleunigt die Produktion den Klimawandel?
- Unterstützt das Produkt die Abwanderung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer unter miserablen Bedingungen?
Viele Menschen denken also aus den unterschiedlichsten Gründen über ihr Konsumverhalten und die daraus resultierenden Konsequenzen nach. Aber alle haben das selbe Problem:
Es dauert lange, bis man sich genügend Informationen über die Produkte beschafft hat, um eine Kaufentscheidung aufgrund der eigenen ethischen oder gesundheitlichen Kriterien zu fällen. Denn meistens ist das, was auf der Verpackung steht und die Werbung verspricht, nicht die ganze Wahrheit.
Viele Inhaltsstoffe müssen unter einem bestimmten Grenzwert nicht angegeben werden, verursachen aber dennoch allergische Reaktionen. Und selbst mit einem 1%-Anteil an gentechnisch verändertem Material kann man sein Produkt noch mit dem EU Bio-Siegel schmücken.
Was kann gegen diese Probleme unternommen werden?
Wir glauben, dass das Hauptproblem die Informationsbeschaffung ist. Die Menschen, die es sich leisten können, ethische Kriterien an Ihre Einkäufe anzulegen, haben nicht die Zeit um haufenweise Bücher und Webseiten durchzulesen, bevor sie ein Produkt kaufen.
Gerade bei Gütern, die eher spontan als von langer Hand geplant gekauft werden, also Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs.
Und genau hier setzt consuMate an. ConsuMate ist ein mobiler Einkaufsberater, der in Sekundenschnelle vor Ort anzeigen kann, ob man ein Produkt nach den eigenen, individuellen Kriterien kaufen kann – oder nicht.
ConsuMate weiss also, was für den Nutzer beim Einkauf neben dem Preis eine Rolle spielt - und prüft bzw. bewertet das Produkt in Sekundenschnelle nach diesen Kriterien.
Die consuMate Software für Mobiltelefone zeigt direkt beim Einkaufen im Laden, ob ein Produkt den eigenen Kaufkriterien entspricht – oder nicht. Und das besonders einfach und international verständlich – durch rotes oder grünes Leuchten des Handy-Displays.
Wenn dann weitere Informationen gewünscht werden, wie und warum consuMate das Produkt so bewertet, kann der User diese Informationen direkt abrufen.
Für den Fall, dass ein Produkt nicht den eigenen Kriterien entspricht, kann consuMate dem User eine weitere, sinnvolle Hilfestellung geben. Das System kann dem Benutzer im Geschäft ein Alternativprodukt vorschlagen, dass zu dem Produkt, dass man gerade kaufen wollte, gleichwertig oder ähnlich ist – und den ethischen bzw. gesundheitlichen Kriterien des Benutzers entspricht!
Was aber tun, wenn das Alternativprodukt nicht im Laden verfügbar ist, in dem man gerade steht? Auch hier kann der persönliche Einkaufsberater consuMate weiterhelfen und zeigt dem Nutzer, wo er das Alternativprodukt in Geschäften in seiner direkten Umgebung kaufen kann.
In der vollen Ausbaustufe soll consuMate dem User hierfür eine Satelliten / Straßenkarte zeigen, auf der Geschäfte in der Umgebung, die ein Alternativprodukt führen, angezeigt werden.
Mehr Informationen:
1. Was tun gegen Genfood, Allergien und konsumbedingte Krankheiten?
2. Grundlagen von consuMate?
2.1 Identifizierung von Produkten mittels Barcode
2.2 Individuelle Einkaufskriterien des Benutzers
2.3 Gemeinsame Abstimmung über Produkteigenschaften
2.4 Offene und geschlossene Gruppen
2.5 Bestimmen eines geeigneten Alternativprodukts
2.6 Lokalisieren von Geschäften, die Alternativprodukte führen








